Dieser Begriff, auch oftmals als Meteoropathologie oder Wetterbiotropie bezeichnet, beschreibt die Gesamtheit der physischen und psychischen Reaktionen des menschlichen Organismus auf Veränderungen der Wetterlage. Diese treten bei Fön-Lagen, bevorstehenden Gewittern, ankommenden Hitzewellen, wechselnder Luftfeuchtigkeit oder auch Schwankungen des Luftdruckes auf, wie man ihn bei einem Wetterumschwung häufig beobachtet kann.

Eine Wetterfühligkeit ist ein medizinisches Phänomen und meint eine deutliche Empfindlichkeit, die sich auf Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit auswirkt. Die Wetterempfindlichkeit äussert sich durch örtliche Beschwerden und Schmerzen. Hiervon kann auch das Gebiss betroffen sein. Oftmals treten Zahnschmerzen oder Kieferschmerzen auf, die sich aber manchmal nicht so einfach vom Zahnarzt diagnostizieren lassen.

Dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Empfindsamkeit der Zähne und dem Wetter gibt, ist vielen nicht bekannt. Dabei spüren wir doch fast täglich, dass unsere Zähne immer sehr sensibel auf Reize reagieren können, egal, ob wir kalte Speisen, heiße Getränke oder übersüße Schokolade zu uns nehmen.

„Die eigentliche Ursache der Beschwerden lassen sich dabei nicht immer einfach finden.“, weiß Roger Barz, Zahnarzt in Halle an der Saale, zu berichten. „Natürlich hilft eine gründliche zahnmedizinische Untersuchen, die auch ein Röntgenbild (OPG) einschließt.

Eine extreme Wetterfühligkeit, besondern im wechselhaften Monat April, kann aber auch ein Hinweis auf ein zahnmedizinisches Problem sein, was bis dato im Verborgenen schlummerte. Dabei kann es sich um auch Karies oder Parodontose handeln.

Um der eigentlichen Ursache auf die Spur zu kommen, helfen aber auch Kenntnisse in der ganzheitlichen Zahnmedizin, denn an jedem Zahn hängt ja schließlich auch ein Mensch.“ fügt der Inhaber der Praxis Zahngesundheit Halle, scherzhaft an.